Low-Carb-Ernährungsplan: 5 Irrtümer aufgedeckt!


 

Low-Carb-Ernährungsplan – Wir decken 5 bekannte Irrtümer auf!

Low-Carb-Ernährungsplan: Foto von Lebensmitteln mit wenig Kohlenhydraten.

Immer mehr Menschen ernähren sich nach dem Low-Carb-Ernährungsplan kohlenhydratarm. Doch ist eine Ernährung weitestgehend ohne Kohlenhydrate überhaupt gesund? Verzichten wir dadurch nicht auf wichtige Nährstoffquellen? Hier kommen fünf bekannte Irrtümer zum Low Carb Ernährungsplan.

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5 Irrtümer zum Low-Carb-Ernährungsplan

Irrtum 1) „Der Low-Carb-Ernährungsplan schließt wichtige Nährstoffquellen aus?“

Low-Carb-Ernährungsplan: Foto von Lebensmitteln wie Getreide, Brot und weißes Mehl.

Der Low-Carb Ernährungsplan sieht eine Ernährungsweise weitestgehend ohne Kohlenhydrate vor.
  • Lebensmittel, die bei den meisten täglich auf den Tisch kommen: Brot, Nudeln und andere Weizenmehlprodukte müssen durch Lebensmittel ohne Kohlenhydrate ersetzt werden. Aber auch Fertigprodukte und Süßigkeiten werden reduziert.
  • Doch fehlen einem dadurch Nährstoffe? Schließlich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bis heute, dass der Hauptbestandteil der Ernährung aus Getreide, Kartoffeln und anderen Lebensmitteln bestehen sollte, die nicht gerade kohlenhydratarm sind.
  • Doch viele dieser Lebensmittel enthalten kaum Nährstoffe, vor allem Weißmehlprodukte. Low-Carb-Gebäck aus glutenfreiem Mehl und Gemüse enthält wesentlich mehr Nährstoffe als Weizengebäck. Damit gehört diese Aussage zu den Irrtümern.

Irrtum 2) „Der Low-Carb Ernährungsplan ist unnatürlich und ungesund?“

Low-Carb-Ernährungsplan: Foto von links gesundes Essen und rechts ungesundes Essen.

  • Weil Brot, Pasta und andere Lebensmittel, die nicht gerade kohlenhydratarm sind, für uns zur Gewohnheit geworden sind, behaupten Kritiker, eine Ernährung, die weitestgehend ohne Kohlenhydrate auskommt, ist unnatürlich und ungesund.
  • Fakt ist aber, dass Getreide und viele hochgezüchtete Gemüsesorten erst seit einigen tausend Jahren vom Menschen gegessen werden. Naturvölker wie die Massai und Inuit essen bis heute kaum Getreideprodukte und ernähren sich weitestgehend kohlenhydratarm.
  • Studien zeigen, dass sie beispielsweise unter weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden als Menschen in der westlichen Welt, die sich meist nicht kohlenhydratarm ernähren.

Irrtum 3) „Die Low-Carb-Ernährung verursacht Ketose – das ist gefährlich?“

Low-Carb-Ernährungsplan: Foto von einem Low Carb Diät Schild, einer Waage, Obst und Gemüse.

Wer sich sehr strikt nach dem Low-Carb Ernährungsplan ernährt, verzichtet nahezu ganz auf Kohlenhydrate.

Wenn du am Tag weniger als 50 Gramm Kohlenhydrate isst, beginnt der Körper seine Energie aus Fett zu beziehen – man spricht von der Ketose. Wer abnehmen möchte, zielt sogar darauf ab. Der Zustand der Ketose ist von der gefährlichen Ketoazidose zu unterscheiden, die als Komplikation bei Diabetikern auftreten kann. Die Low-Carb-Ernährung führt jedoch nicht zu Ketoazidose.

Irrtum 4) „Ohne Kohlenhydrate keine Energie fürs Gehirn?“

  • Das Gehirn ist auf Glucose als Energielieferant angewiesen. Während Kohlenhydrate eine gute Quelle für Glucose sind, sind sie nicht die einzige. Durch Gluconeogenese kann der Körper selbst Glucose herstellen.
  • Bevor sich der Körper darauf eingestellt hat, selbst tätig zu werden, kann es zu Beginn zu Hungertiefs mit leichten Konzentrationsschwierigkeiten kommen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit funktioniert dieser Prozess jedoch gut.
  • Übrigens hast du dann auch weniger Heißhungerattacken. Denn durch die umgestellte Ernährung wird der Blutzuckerspiegel (Glykämischer Index) stabilisiert. Viele Menschen, die sich weitestgehend ohne Kohlenhydrate ernähren, fühlen sich daher sogar wohler.

Irrtum 5) „Die Low-Carb-Ernährung bevorzugt gesättigte Fette und führt zu Herzerkrankungen?“

Low-Carb-Ernährungsplan: Foto von Lebensmitteln mit gesunden Fetten.

Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass gesättigte Fette schlecht fürs Herz sind.

In den 1980er und 1990er Jahren ging geradezu eine Cholesterin-Panik um sich, die gegen Butter und für Margarine argumentiert hat. Neuere Studien können den einst angenommenen Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und gesättigten Fetten jedoch nicht bestätigen. Im Gegenteil, vor allem Kokosöl wird zunehmend als Wunderwaffe gegen viele Krankheiten gehandelt und hat damit die gesättigten Fette rehabilitiert.

Wer sich mit kohlenhydratarmen Nahrungsmitteln und mit gesättigten Fetten ernährt, schadet seinem Herzen also nicht.

Liebe Grüße, dein FITundAttraktiv.de Team ?

PS: Bei Fragen kannst du mir unten gerne einen Kommentar hinterlassen!


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