Basenbildende Lebensmittel im Überblick


 

Basenbildende Lebensmittel und säurebildende Lebensmittel in der Gegenüberstellung

Obgleich bei einer gesunden Ernährung dem Körper nicht nur ausreichend Vitamine, Mineralstoffe, Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß mit der Nahrung zugeführt werden, sondern auch der Säure-Basen-Haushalt ist im Gleichgewicht. Dabei  bezieht sich basisch in diesem Zusammenhang auf den gesamten Körper und alle darin enthaltenen Organe – nicht nur auf den pH-Wert des Bluts. Sobald der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht kommt, erhöht sich das Risiko für zahlreiche Krankheiten. Deshalb sollte man fragen: Was sind basenbildende Lebensmittel?

 

basenbildende Lebensmittel: Foto von drei säurebildenden Lebensmitteln wie Kaffe, Chips und Tofu

Säurebildende Lebensmittel müssen nicht geschmacklich sauer sein. Es geht vor allem darum, wie das Lebensmittel im Körper wirkt und welche Stoffe bei seinem Abbau entstehen.

Definition basenbildende Lebensmittel

Schließlich haben basische oder besser: basenbildende Lebensmittel durchaus nicht immer einen basischen pH-Wert. Hingegen kommt es vielmehr auf ihre Wirkung im menschlichen Organismus an. Gleichermaßen müssen säurebildende Lebensmittel nicht unbedingt sauer wie Zitronensaft schmecken, der im Übrigen basisch wirkt.

Bei den säurebildenden Lebensmitteln wird außerdem zwischen guten und schlechten Säurebildnern unterschieden.

Mit anderen Worten können bis zu 30 Prozent der Nahrung  durchaus aus guten säurebildenden Lebensmitteln bestehen. Doch woher weißt Du, welche Lebensmittel Säuren bilden und welche basenbildend im Körperinnern wirken?

Wichige säurebildende Lebensmittel im Überblick

Schlechte säurebildende Lebensmittel

Darunter fallen zahlreiche zucker- und süßstoffhaltige Lebensmittel wie:

  • Alkohol und Kaffee (auch koffeinfreier Kaffee)
  • Kuhmilch
  • Softdrinks und kohlensäurehaltige Getränke
  • Früchtetee und schwarzer Tee
  • Produkte aus Weizen, Fast Food und Fertigprodukte
  • Sojaprodukte
  • Eier und Fleisch aus konventioneller Landwirtschaft
  • Fisch aus Aquakultur.
Gute säurebildende Lebensmittel
 basenbildende Lebensmittel: Foto von drei basischen Lebensmitteln wie gründer Tee, Nüsse und Saaten

Basenbildende Lebensmittel sind die Grundlage für eine gesunde Ernährung. Nahrungsmittel wie grüner Tee, Saaten und Nüssen sind perfekte Lebensmittel die basisch wirken.

Daher dürfen sie in Maßen konsumiert werden. Schließlich kommt selbst die basische Ernährung nicht ganz ohne die folgenden wichtigen Nahrungsmittel aus:

  • Grüntee
  • Produkte aus Urgetreide (zum Beispiel Kamut, Dinkel)
  • glutenfreie Produkte (zum Beispiel Hirse, Reis)
  • Nüsse und Ölsaaten
  • tierische Produkte aus biologischer Landwirtschaft.

Basenbildende Lebensmittel inklusive Getränke

  • Die basische Ernährung besteht großteils aus frischem Obst und Gemüse.
  • Einige Nüsse und Samen wirken darüber hinaus auch basenbildende Lebensmittel, zum Beispiel Mandeln und Esskastanien. Lässt man sie keimen, sind Samen besonders gut verdaulich.
basenbildende Lebensmittel: Foto von frischem Gemüse

Basenbildende Lebensmittel sind vorwiegend Gemüse und Salate, vor allem rohe Gemüse wie frische Gurken, und Sprossen.

  • Wenn Du regelmäßig Salat, frisches Obst und Gemüse in Deinen Speiseplan integrierst, sorgst Du für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.
  • Zu den basenbildenden Getränken gehört neben Wasser auch Kräutertee (ungesüßt).

Basenbildende Lebensmittel richtig zubereiten

Kurzum schützt eine basisch ausgerichtete Ernährungsweise vor Übersäuerung und kann dadurch zahlreichen sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Rheuma vorbeugen.

Um eine basische Ernährung langfristig um zu setzen, solte der Speisenplan lecker und abwechslungsreich sein. Zu diesem Zweck bieten zahlreiche Basenfasten Hotels spezielle Kochkurse an, bei denen man die richtige Zubereitung von basischen Lebensmitteln lernen kann.

Liebe Grüße,
Dein FITundAttraktiv.de Team


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